Endometriose

in der Frauenarztpraxis München

Endometriose – leiden Sie unter starken Regelschmerzen? Wir begleiten Sie mit umfassender Diagnostik und modernen Behandlungsmöglichkeiten

Ihre Vorteile in meiner Endometriosesprechstunde

  • Langjährige Erfahrung in der Betreuung von Patientinnen mit gynäkologischen Erkrankungen und hormonellen Zusammenhängen.
  • Spezialisierung auf: Zyklusstörungen und Regelblutung, Diagnostik mittels Ultraschall und gynäkologischer Untersuchung, hormonelle Therapien, Schmerzbehandlung bei gynäkologischen Erkrankungen, Beratung bei Kinderwunsch.
  • Moderne Ultraschalldiagnostik – oft sehe ich bereits im Vaginalultraschall wichtige Hinweise auf Endometriose.
  • Zeit für Sie – ausführliche Gespräche über die meist üblichen 10-15 Minuten hinaus.
  • Ganzheitlicher Therapieansatz für Ihre individuelle Lebenssituation.
  • Enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Ärzten und Operateuren in Endometriosezentren im Raum München.
  • Zentrale Lage in München-Neuhausen mit guter Anbindung (U1 Maillingerstraße + 3 Min. zu Fuß)

Endometriose erkennen und behandeln

Viele Frauen leiden jahrelang, bevor sie die richtige Diagnose erhalten. Dabei ist Endometriose eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen. Ich kann Ihnen helfen. In meiner Frauenarztpraxis in München nehme ich Ihre Beschwerden ernst und biete Ihnen eine umfassende Diagnostik und individuelle Betreuung.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – gemeinsam finden wir heraus, was hinter Ihren Schmerzen steckt und wie wir Ihre Lebensqualität verbessern können.

Typische Symptome und Verlauf der Endometriose

Die Symptome einer Endometriose können sehr unterschiedlich sein. Manche Frauen haben starke Beschwerden, während andere Betroffene nur leichte oder gar keine Schmerzen verspüren. Zu den häufigsten Anzeichen, die meine Patientinnen berichten, gehören:

  • Starke Schmerzen während der Regelblutung, die sich im Laufe der Jahre verschlimmern
  • Schmerzen, die bereits Tage vor der Periode einsetzen
  • Chronische Unterbauchschmerzen auch außerhalb der Menstruation
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Schmerzen beim Stuhlgang oder Wasserlassen, vor allem während der Regelblutung
  • Starke und unregelmäßige Regelblutung
  • Erschöpfung und chronische Müdigkeit
  • Unerfüllter Kinderwunsch oder eingeschränkte Fruchtbarkeit
  • Verdauungsbeschwerden während des Zyklus

Die Endometriose Herde können weiterwachsen und sich ausbreiten. Die Schmerzen werden oft stärker, und es können zusätzliche Symptome auftreten. In manchen Fällen bilden sich große Zysten an den Eierstöcken (Endometriome), oder es entstehen Verwachsungen, die die Beweglichkeit der Organe im Bauchraum einschränken.

Eine gezielte Therapie kann die Beschwerden deutlich lindern. Je nach Schweregrad und individueller Lebenssituation kommen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten infrage – von medikamentösen Therapien bis hin zu operativen Eingriffen in einem spezialisierten Endometriosezentrum.

In bestimmten Fällen kann eine Überweisung an ein zertifiziertes Endometriosezentrum sinnvoll sein: bei sehr ausgeprägten Befunden, wenn eine Operation erforderlich ist, bei Beteiligung von Darm, Blase oder anderen Organen oder wenn die bisherige Therapie nicht ausreichend wirkt. Ich arbeite eng mit Spezialisten zusammen, um Ihnen in jedem Stadium die bestmögliche Betreuung zu bieten.

So läuft die Diagnostik in meiner Praxis ab

Wir besprechen alle Ihre Symptome, die Stärke und den zeitlichen Verlauf Ihrer Schmerzen sowie mögliche familiäre Vorbelastungen. Dieses Gespräch dauert bewusst länger als die üblichen 10-15 Minuten.

Bei der körperlichen Untersuchung kann ich manchmal bereits Hinweise auf eine Endometriose finden, etwa durch schmerzhafte Stellen oder Verhärtungen im Bereich des Beckens.

Die Ultraschalluntersuchung gibt erste wichtige Hinweise. Damit kann ich Endometriome an den Eierstöcken erkennen oder eine veränderte Lage der Beckenorgane feststellen. Auch größere Endometrioseherde im Douglas-Raum oder in der Gebärmutterwand lassen sich im Ultraschall oft darstellen.

In manchen Fällen können zusätzliche Untersuchungen wie MRT sinnvoll sein, um das Ausmaß der Erkrankung besser einzuschätzen.

Die eindeutige Diagnose kann in vielen Fällen nur durch eine Bauchspiegelung gestellt werden. Diese Operation führe ich nicht selbst durch, sondern überweise Sie dafür an ein spezialisiertes Endometriosezentrum im Raum München.

Behandlungsmöglichkeiten bei Endometriose

Die Therapie der Endometriose richtet sich nach verschiedenen Faktoren: dem Schweregrad der Erkrankung, der Lokalisation der Herde, Ihren Symptomen, Ihrem Alter und einem möglichen Kinderwunsch. In meiner Endometriosesprechstunde besprechen wir ausführlich, welche Behandlung für Sie die richtige ist.

Mögliche Therapieoptionen:

Medikamentöse Therapie:

Schmerzmittel, hormonelle Therapien (z.B. Antibabypille, Hormonspirale), GnRH-Analoga oder Gestagene zur Hemmung des Wachstums von Endometrioseherden.

Operative Behandlung:

Bei ausgeprägten Beschwerden, großen Endometriomen oder unerfülltem Kinderwunsch kann eine Operation in einem spezialisierten Endometriosezentrum sinnvoll sein. Ich überweise Sie bei Bedarf an erfahrene Operateure im Raum München.

Kinderwunschberatung:

Bei Kinderwunsch berate ich Sie ausführlich über Ihre Möglichkeiten. In vielen Fällen kann eine operative Entfernung der Endometrioseherde die Fruchtbarkeit verbessern. Bei Bedarf überweise ich Sie an spezialisierte Kinderwunschzentren.

Langfristige Begleitung:

Da Endometriose eine chronische Erkrankung ist, begleite ich Sie langfristig mit regelmäßigen Kontrollen und passe die Therapie an Ihre aktuelle Lebenssituation an.

Was Sie selbst tun können

Endometriose selbst ist keine lebensbedrohliche Krankheit, sollte aber ernst genommen werden:

  • Chronische Schmerzen: Unbehandelt können sich die Schmerzen im Laufe der Jahre verstärken und zu einer dauerhaften Belastung werden. Viele Betroffene sind in ihrem Alltag stark eingeschränkt.
  • Fruchtbarkeit: Bei etwa 30-50 % der Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch liegt eine Endometriose vor. Mehr dazu erfahren Sie im Abschnitt „Endometriose und Kinderwunsch“.
  • Organschäden: In schweren Fällen können Endometrioseherde Organe wie Darm, Blase oder Harnleiter schädigen.
  • Psychische Belastung: Die chronischen Schmerzen, die mögliche Kinderlosigkeit und die oft lange Suche nach der richtigen Diagnose belasten viele Frauen psychisch stark.

Deshalb ist es wichtig, bei Verdacht auf Endometriose frühzeitig einen Arzt aufzusuchen.

Für viele Frauen ist die Diagnose Endometriose mit der Sorge verbunden, keine Kinder bekommen zu können. Tatsächlich kann die Erkrankung die Fruchtbarkeit beeinträchtigen – aber mit der richtigen Behandlung werden viele Frauen mit Endometriose dennoch schwanger.

Wie beeinträchtigt Endometriose die Fruchtbarkeit? Verwachsungen können die Eileiter verkleben, Endometriome an den Eierstöcken können die Eizellreserve verringern, Entzündungsprozesse im Bauchraum können die Befruchtung erschweren, und die Einnistung der befruchteten Eizelle kann gestört sein.

Was kann ich für Sie tun? Bei Kinderwunsch besprechen wir in meiner Praxis Ihre individuelle Situation, den optimalen Zeitpunkt einer eventuellen Operation und führen Zyklusmonitoring mittels Ultraschall durch. Bei Bedarf überweise ich Sie an ein spezialisiertes Kinderwunschzentrum.

Je früher eine Endometriose erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Chancen, den Kinderwunsch zu erfüllen.

Kinderwunsch Behandlung - Ursachenklärung

Häufige Fragen unserer Patientinnen über Endometriose

Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle ansiedelt. Dieses Gewebe, das dem Endometrium ähnelt, kann an verschiedenen Stellen im Körper auftreten – häufig im Bauchfell, an den Eierstöcken, in der Gebärmutterwand, an den Eileitern oder am Darm. Diese Gewebeansammlungen werden als Endometriose Herde oder Endometrioseherde bezeichnet.
Das besondere Problem: Die Endometrioseherde reagieren auf die hormonellen Veränderungen während des Zyklus – genau wie die normale Gebärmutterschleimhaut. Sie wachsen, bluten und bauen sich teilweise ab. Da das Blut jedoch nicht wie bei der Regelblutung abfließen kann, kommt es zu Entzündungen, Verwachsungen und chronischen Schmerzen.
Schätzungen zufolge sind etwa 10-15 % aller Frauen im gebärfähigen Alter von Endometriose betroffen. Viele Betroffene wissen jahrelang nicht, dass ihre Beschwerden auf diese Erkrankung zurückzuführen sind.

Die genaue Ursache der Endometriose ist bis heute nicht vollständig geklärt. Die Forschung geht von einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren aus:
Retrograde Menstruation: Menstruationsblut mit Zellen der Gebärmutterschleimhaut fließt durch die Eileiter zurück in den Bauchraum. Diese Zellen können sich außerhalb der Gebärmutterhöhle ansiedeln und zu Endometriose Herden entwickeln.
Genetische Veranlagung: Frauen, deren Mütter oder Schwestern an Endometriose leiden, haben ein erhöhtes Risiko selbst zu erkranken.
Immunsystem: Das Immunsystem scheint die versprengten Zellen nicht vollständig zu beseitigen.
Hormonelle Faktoren: Endometriose ist östrogenabhängig und betrifft vor allem Frauen im gebärfähigen Alter. Nach den Wechseljahren bilden sich die Herde häufig zurück.

Endometrioseherde können an verschiedenen Organen im Körper wachsen:
Häufige Lokalisationen: Eierstöcke (Endometriome, auch Schokoladenzysten genannt), Bauchfell im kleinen Becken, Gebärmutterwand (dann spricht man von Adenomyose), Eileiter, Douglas-Raum zwischen Gebärmutter und Enddarm
Seltener betroffen: Darm (vor allem Enddarm), Blase, Harnleiter, Narbengewebe nach Operationen
Je nach Lokalisation der Endometriose Herde können die Symptome unterschiedlich ausgeprägt sein. Endometriose am Darm führt beispielsweise häufig zu Schmerzen beim Stuhlgang, während Wucherungen an den Eierstöcken oft zunächst unbemerkt bleiben.

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