Unterstützung bei Fehlgeburten
Ihre Frauenarztpraxis München
Eine Fehlgeburt bringt nicht nur körperlichen Schmerz, sondern vor allem Trauer, Unsicherheit und viele offene Fragen. Vielleicht fragen Sie sich gerade, warum es passiert ist, ob Sie wieder schwanger werden können oder was jetzt der richtige nächste Schritt ist.

Ich kann Ihnen helfen. In meiner Frauenarztpraxis in München-Neuhausen biete ich Ihnen die medizinische Betreuung und emotionale Unterstützung, die Sie jetzt brauchen. Mit gezielter Diagnostik und individueller Behandlung begleite ich Sie nach einer Fehlgeburt – für Ihre Sicherheit und eine stabile Schwangerschaft.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – Sie sind nicht allein, und gemeinsam finden wir den richtigen Weg für Sie.
Ihre Vorteile in meiner Sprechstunde nach Fehlgeburten
- Langjährige Erfahrung in der Betreuung von Frauen nach Fehlgeburten und bei problematischen Schwangerschaften
- Spezialisierung auf: Hormonelle Zusammenhänge, Diagnostik mittels Ultraschall, Schwangerschaftsbetreuung, Kinderwunschberatung
- Engmaschige Ultraschallkontrollen: In einer erneuten Schwangerschaft begleite ich Sie besonders in der Frühschwangerschaft intensiv
- Zeit für Sie: Ausführliche Gespräche über die üblichen 10-15 Minuten hinaus – für Ihre medizinischen und emotionalen Fragen
- Ganzheitlicher Ansatz: Medizinische Diagnostik und emotionale Unterstützung
- Enge Zusammenarbeit mit Spezialisten bei komplexen Fällen
- Praxis zum Wohlfühlen: Klimatisierte Räume in München-Neuhausen mit guter Anbindung
Typische Anzeichen einer Fehlgeburt
Die Symptome einer Fehlgeburt können sehr unterschiedlich sein. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:
- Blutungen aus der Scheide, von leicht bis stark
- Krampfartige Schmerzen im Unterbauch
- Blutungen mit Gewebeabgang
- Nachlassen der Schwangerschaftsanzeichen
- Plötzliches Ende von Übelkeit und Brustspannen
- Rückenschmerzen
Wichtig: Nicht jede Blutung in der Schwangerschaft bedeutet automatisch eine Fehlgeburt. Viele schwangere Frauen erleben leichte Blutungen, die harmlos sind. Bei jeder Blutung sollten Sie jedoch umgehend eine Frauenärztin aufsuchen.
Diagnostik bei wiederholten Fehlgeburten
Wenn Sie bereits zwei oder mehr Fehlgeburten erlebt haben, führen wir in unserer Praxis eine umfassende Diagnostik durch, um mögliche Ursachen zu identifizieren:
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Geschichte: Wie verliefen Ihre bisherigen Schwangerschaften? Welche Symptome haben Sie bemerkt? Gibt es in Ihrer Familie Vorbelastungen? Im persönlichen Gespräch erfassen wir alle wichtigen Informationen.
Bestimmung wichtiger Hormone:
- Weitere relevante Hormone: Je nach individueller Situation können auch andere Hormone untersucht werden.
- Schilddrüsenhormone: Eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse kann das Risiko für Fehlgeburten erhöhen und die Einnistung beeinträchtigen.
- Schwangerschaftshormon (hCG): Der hCG-Wert zeigt, ob die Schwangerschaft intakt ist und sich normal entwickelt.
- Progesteron: Das Gelbkörperhormon ist wichtig für den Erhalt der Schwangerschaft in den ersten Wochen.
Störungen der Blutgerinnung können dazu führen, dass die Versorgung des Embryos nicht optimal funktioniert. Mit speziellen Bluttests prüfen wir, ob angeborene oder erworbene Gerinnungsstörungen vorliegen, die behandelt werden können.
Die transvaginale Sonographie zeigt anatomische Besonderheiten der Gebärmutter und beurteilt die Entwicklung in einer erneuten Schwangerschaft.
Je nach Befund überweisen wir Sie bei Bedarf zu spezialisierten Kollegen für eine Gebärmutterspiegelung, eine ausführliche Gerinnungsabklärung oder Chromosomenanalysen bei Ihnen und Ihrem Partner. Eine genetische Untersuchung ist in der Regel erst nach der dritten Fehlgeburt in Folge sinnvoll – wir beraten Sie individuell, welche Schritte in Ihrer Situation am besten sind.
Behandlungsmöglichkeiten und Unterstützung
Je nach Ursache der wiederholten Fehlgeburten können verschiedene Behandlungen das Risiko weiterer Aborte senken:
Hormontherapien
bei hormonellen Störungen
Operative Eingriffe
bei anatomischen Besonderheiten der Gebärmutter
Enge Begleitung
in der Frühschwangerschaft mit regelmäßigen Kontrollen
Medikamente zur Blutgerinnungsregulation
bei Gerinnungsstörungen
Gewichtsoptimierung
bei starkem Über- oder Untergewicht
Gemeinsam entwickeln wir einen Behandlungsplan, der genau auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten ist. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt auf diesem Weg.
Schwanger werden nach Fehlgeburt: Wie stehen die Chancen
Die gute Nachricht: Die meisten Frauen werden nach einer Fehlgeburt wieder schwanger. Etwa 85 % der betroffenen Frauen haben bei einer erneuten Schwangerschaft eine intakte und gesunde Schwangerschaft ohne weiteren Abort.
Die Fruchtbarkeit nach einer Fehlgeburt ist in der Regel nicht beeinträchtigt. Viele Mütter berichten sogar von einer erhöhten Fruchtbarkeit in den ersten Monaten nach dem Abgang, da der Körper hormonell noch auf Schwangerschaft eingestellt ist.

Häufige Fragen unserer Patientinnen
Eine Fehlgeburt, medizinisch als Abort bezeichnet, ist der Verlust einer Schwangerschaft vor der 24. Schwangerschaftswoche. Das ungeborene Kind wiegt dabei weniger als 500 Gramm. Nach dieser Grenze spricht die Medizin von einer Totgeburt oder stillen Geburt.
Fehlgeburten sind häufiger als viele Frauen annehmen. Etwa 10-15 % aller klinisch erkannten Schwangerschaften enden in einem Abort. Die tatsächliche Zahl liegt vermutlich höher, da viele Fehlgeburten in sehr frühen Schwangerschaftswochen auftreten und oft unbemerkt bleiben.
Das Thema Fehlgeburt ist für die Betroffenen mit Trauer, Angst und Unsicherheit verbunden. Jede Frau verarbeitet dieses Erlebnis anders, und es ist wichtig, dass Sie professionelle Unterstützung und medizinische Begleitung erhalten.
Eine einzelne Fehlgeburt ist medizinisch gesehen ein häufiges Ereignis und hat meist keinen langfristigen Einfluss auf die Fruchtbarkeit der Frau. Viele Frauen werden nach einer Fehlgeburt problemlos wieder schwanger und erleben eine gesunde Schwangerschaft.
Von einem habituellen Abort spricht man erst bei zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Fehlgeburten. Dies betrifft etwa 1-2 % aller Paare mit Kinderwunsch. Bei habituellen Aborten ist eine genauere Untersuchung der Ursachen sinnvoll.
Der häufigste Grund für eine Fehlgeburt, besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel, sind chromosomale oder genetische Abweichungen beim Embryo. Diese Fehlentwicklungen entstehen meist spontan und zufällig. Sie bedeuten nicht, dass bei einer erneuten Schwangerschaft wieder eine Fehlgeburt auftreten muss.
In den meisten Fällen können betroffene Frauen nichts für die Fehlgeburt tun oder diese verhindern. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Frau keine Schuld trägt und dass äußere Einflüsse wie leichte körperliche Aktivität oder Stress normalerweise keine Fehlgeburt auslösen.
Das Risiko einer Fehlgeburt ist nicht in allen Schwangerschaftswochen gleich hoch. Die meisten Aborte ereignen sich in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten. Besonders kritisch sind die ersten 12 Schwangerschaftswochen, in denen etwa 80 % aller Fehlgeburten auftreten.
Ein Frühabort bezeichnet den Verlust der Schwangerschaft vor der 12. Schwangerschaftswoche. Ein Spätabort tritt zwischen der 12. und 24. Schwangerschaftswoche auf. Nach der 24. Woche spricht man von einer stillen Geburt oder Totgeburt, wenn das Kind tot geboren wird.
Eine Schwangerschaft nach einer einzelnen Fehlgeburt gilt nicht automatisch als Risikoschwangerschaft. Das Risiko eines erneuten Aborts ist nur minimal erhöht. Bei wiederholten Fehlgeburten empfehlen wir jedoch eine engere ärztliche Begleitung und regelmäßige Kontrollen in den ersten Schwangerschaftswochen.
In unserer Praxis bieten wir Ihnen diese intensive Betreuung, um Ihnen Sicherheit und Unterstützung zu geben.
Die Medizin unterscheidet verschiedene Formen, je nach Zeitpunkt und Verlauf:
Frühabort: Fehlgeburt bis zur 12. Schwangerschaftswoche. Etwa 80 % aller Fehlgeburten ereignen sich in diesem frühen Stadium.
Spätabort: Fehlgeburt zwischen der 12. und 24. Schwangerschaftswoche.
Habituelle Aborte: Wiederholte Fehlgeburten – zwei oder mehr aufeinanderfolgende Schwangerschaftsverluste.
Missed Abortion: Verhaltene Fehlgeburt, bei der der Embryo abgestorben ist, aber vom Körper nicht spontan abgestoßen wird. Die Diagnose erfolgt meist bei der Ultraschalluntersuchung.
Stille Geburt: Ab der 24. Schwangerschaftswoche oder wenn das Kind mindestens 500 Gramm wiegt, spricht die Medizin von einer stillen Geburt oder Totgeburt.
Eine Fehlgeburt kann unterschiedlich verlaufen. Einige Frauen bemerken starke Blutungen und Schmerzen, andere haben zunächst keine Symptome. Bei einer Missed Abortion stirbt der Embryo ab, ohne dass Sie dies sofort bemerken. Die Diagnose erfolgt dann meist bei der Ultraschalluntersuchung, wenn kein Herzschlag mehr zu sehen ist.
Ein natürlicher Abgang (Spontanabort) kündigt sich meist durch beginnende Blutungen, zunehmende krampfartige Schmerzen und Abgang von Gewebe an. Der Prozess kann mehrere Stunden bis Tage dauern. In dieser Phase ist eine enge ärztliche Begleitung wichtig
Die Fruchtbarkeit kann in den ersten drei bis sechs Monaten nach einer Fehlgeburt leicht erhöht sein, da der Körper hormonell auf Schwangerschaft programmiert bleibt. Medizinisch spricht nichts gegen eine baldige erneute Schwangerschaft, wenn Sie sich emotional bereit fühlen.
Der erste Weg sollte Sie zu Ihrem Frauenarzt führen. Hier kann die Diagnostik beginnen und eine erste Einschätzung erfolgen. Bei ausgeprägten Befunden oder wenn eine Operation nötig wird, erfolgt die Überweisung an ein spezialisiertes Endometriosezentrum. Wichtig ist, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen und alle Ihre Fragen stellen können.
Medizinisch ist meist kein Warten erforderlich. Der Körper kann bereits im nächsten Zyklus wieder bereit für eine Schwangerschaft sein. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich emotional bereit fühlen. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen.
Bei einer einzelnen Fehlgeburt können Sie meist nichts Spezifisches tun, da die Ursache oft eine zufällige chromosomale Fehlentwicklung war. Bei wiederholten Aborten ist eine gezielte Diagnostik und Behandlung sinnvoll. Allgemein unterstützen ein gesunder Lebensstil, Folsäure-Einnahme und der Verzicht auf Alkohol und Nikotin eine gesunde Schwangerschaft.
In unserer Frauenarztpraxis sind Sie bei Fehlgeburten und wiederholten Schwangerschaftsverlusten in erfahrenen Händen. Wir bieten:
- Zusammenarbeit mit Spezialisten bei komplexen Fällen
- Umfassende Diagnostik und Behandlung
- Engmaschige Betreuung in einer erneuten Schwangerschaft
- Emotionale Unterstützung für Frauen und Paare
Wenn Sie bereits eine oder mehrere Fehlgeburten erlebt haben, sind Sie bei uns in erfahrenen Händen. Wir begleiten Sie mit individuellem medizinischem Fachwissen und professioneller Unterstützung auf Ihrem Weg zu einer stabilen Schwangerschaft und Ihrem Wunschkind.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
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Sonja Burghardt
Fachärztin für Gynäkologie & Geburtshilfe
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