Methoden
Wir bieten Ihnen eine umfassende und
individuelle Beratung
Verhütungsmethoden Beratung München
Verhütungsmittel – individuell anpassbar
Empfängnisverhütung ermöglicht Patientinnen, selbstbestimmt über ihre Familienplanung zu entscheiden. Sie sorgen für Sicherheit, Flexibilität und Kontrolle im Alltag.
Es gibt eine Vielzahl an Alternativen, um sich mit dem Thema der Verhütung zu informieren – Rufen Sie uns an, wir beraten Sie umfassend über individuelle Verhütungsmethoden und deren Nebenwirkungen. Hier ist eine Übersicht über die Vielzahl an Verhütungsmitteln und Informationen darüber.
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Die passende Verhütungsmethode: Abhängig von Lebensphase, Hormonstatus und Alltag
Die Wahl der richtigen Verhütungsmethode ist keine reine Produktentscheidung. Empfängnisverhütung sollte sich an der Lebenssituation der Patientinnen und Patienten, dem Gesundheitszustand und persönlichen Präferenzen orientieren. Auch bei geplantem Kinderwunsch oder Vorerkrankungen lässt sich in der Regel ein passendes Produkt finden. Lassen Sie sich von einem Gynäkologen beraten, denn die Wirkungsweise jedes Produktes kann stark variieren. Dank der Vielfalt an Verhütungsmöglichkeiten gibt es heute für nahezu jede Frau eine passende Lösung.
Melden Sie sich gerne bei uns – wir beraten Sie individuell und finden gemeinsam die passende Verhütungsmethode.
In unserer Praxis in München nehmen wir uns ausführlich Zeit für Ihre individuelle Situation. Denn jeder Kinderwunsch ist einzigartig und verdient eine persönliche Betrachtung.
Hormonelle Verhütungsmittel
Die Antibabypille ist eine bewährte hormonelle Verhütungssicherheit, die eine ungewollte
Schwangerschaft verhindert, indem sie die Ovulation hemmt. Sie sorgt für eine kontrollierte,
regelmäßige und oft schwächere Regel, wodurch auch Regelschmerzen reduziert werden
können.
Die Antibabypille zählt zu den bekanntesten chemischen Verhütungsmitteln. Sie enthält
künstlich hergestellte Hormone, die den natürlichen Zyklus beeinflussen und den Eisprung
verhindern. Es gibt sehr, sehr viele verschiedene Arten der Pille. Nicht jede funktioniert gleich
gut für jede Frau. Hier ist es entscheidend, auf die Patientin einzugehen, um die richtige Pille
zu finden! Wenn eine Art Nebenwirkungen zeigt- kann man gut auf ein anderes Präparat
umstellen.
Die Kombinationspille
Die Kombinationspille enthält die Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen und wird
täglich eingenommen, mit einer Pause von 4–7 Tagen, je nach Präparat. Ihre Wirkung beruht
auf der Unterdrückung des Eisprungs sowie der Veränderung des Gebärmutterhals-Schleims,
wodurch das Eindringen von Spermien erschwert wird.
Sie gilt als sehr zuverlässig und bietet eine hohe Verhütungssicherheit, sofern sie regelmäßig
eingenommen wird. Zusätzlich kann sie helfen, den Hormonhaushalt zu stabilisieren und
Zyklusbeschwerden zu lindern – ein weiterer Vorteil, der für viele Frauen eine Erleichterung
bedeutet.
Die östrogenfreie Pille
Die östrogenfreie Pille enthält nur ein Gestagen. Sie wird auch Gestagen-Monopille oder
Minipille genannt. Auch hier wird der Eisprung gehemmt. Sie wird täglich eingenommen –
und im Gegensatz zur Kombipille – KEINE Pause gemacht. Es kommt also nicht zu einer
Abbruchsblutung, die Periode bleibt also aus! Das ist völlig normal und kein Grund zur
Sorge. Sie ist „schwächer“ als die Kombipille, d. h., sie hat weniger Nebenwirkungen, wie
Kopfschmerzen, Stimmungsprobleme und ein geringeres Thromboserisiko. Allerdings gibt es
den unerwünschten Nebeneffekt, dass es häufig zu Zwischen- oder Schmierblutungen
kommt.
Die „Pille danach“ ist eine Form der Notfallverhütung, die eine Empfängnis
verhindert, indem sie den Eisprung verzögert oder unterdrückt. Dadurch wird das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr deutlich reduziert.
Je früher die Einnahme erfolgt – idealerweise innerhalb der ersten 24 Stunden – desto besser ist ihre Wirkung. Die Verhütungssicherheit nimmt mit der Zeit ab, daher sollte die Anwendung so schnell wie möglich erfolgen. Die „Pille danach“ ist kein Ersatz für eine reguläre Verhütungsmethode, sondern dient ausschließlich zur einmaligen Anwendung im Notfall.
Die Pille danach wirkt allerdings nur VOR dem Eisprung, hat dieser schon stattgefunden, ist es zu spät. In diesem Fall könnte nur noch eine notfallmäßige Einlage einer Kupferspirale eine Schwangerschaft verhindern:
Vereinbaren Sie bitte einen telefonischen Termin für die Einlage Tel: 089 – 18 21 88 – eine Buchung über Doctolib ist nicht möglich. Bitte beachten Sie allerdings, dass wir aus Zeitgründen eine Einlage nicht garantieren können.
Die Kombinationspille enthält die Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen und wird täglich eingenommen, mit einer Pause von 4- 7 Tagen, je nach Präparat. Ihre Wirkung beruht auf der Unterdrückung des Eisprungs sowie der Veränderung des Gebärmutterhals-Schleims, wodurch das Eindringen von Spermien erschwert wird.
Sie gilt als sehr zuverlässig und bietet eine hohe Verhütungssicherheit, sofern sie regelmäßig eingenommen wird. Zusätzlich kann sie helfen, den Hormonhaushalt zu stabilisieren und Zyklusbeschwerden zu lindern – ein weiterer Vorteil, der für viele Frauen eine Erleichterung bedeutet.
Die Spirale ist eine zuverlässige und langfristige Verhütungsmethode. Die Hormonspirale gibt kontinuierlich Hormone ab, die das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut hemmen, sodass sich keine befruchtete Eizelle einnisten kann. Dabei bleibt der natürliche Zyklus weitgehend erhalten, und der Eisprung findet weiterhin statt. Zudem werden die Spermien daran gehindert, in die Gebärmutter zu gelangen. Es gibt verschiedene Arten von Spiralen, die sich je nach Stärke und Liegedauer unterscheiden.
Das Verhütungspflaster ist eine hormonelle Verhütungsmethode, die einmal wöchentlich auf die Haut geklebt wird. Es gibt kontinuierlich Hormone (Östrogen und Gestagen) über die Haut in den Blutkreislauf ab und verhindert zuverlässig den Eisprung.
Der Verhütungsring wirkt auf die selbe Art wie die Pille. Nur ist die Darreichungsform anders: Ein kleiner Ring wird einmal im Monat selbst durch die Frau vaginal eingesetzt. Dieser gibt kontinuierlich Hormone über die Gebärmutterschleimhaut ab und entfaltet dort seine Wirkungsweise, indem er den Eisprung verhindert und den Schleim am Gebärmutterhals verändert.
Ein großer Vorteil dieser Methode ist die einfache Anwendung: Man muss nicht täglich an die Einnahme denken.
Wie bei jeder hormonellen Methode können jedoch auch Nebenwirkungen auftreten. Der Ring schützt zuverlässig vor einer Schwangerschaft, wenn er regelmäßig und korrekt angewendet wird.
Nicht hormonelle Verhütungsmittel
Wie der Name schon sagt: sie enthält Kupfer und keine Hormone. Unter dieser hat man einen ganz natürlichen Zyklus und regelmäßigen Eisprung. Die Blutungen können darunter allerdings stärker und auch schmerzhafter sein. Es gibt mehrere Arten von Kupferspiralen, die sich in Wirkungsstärke und Liegedauer unterscheiden.
Die Sterilisation ist eine dauerhafte und sehr zuverlässige Form der Verhütung.
Bei der Frau werden die Eileiter durchtrennt oder verschlossen, sodass die Eizelle nicht mehr in die Gebärmutter gelangen kann und eine Empfängnis verhindert wird. Die Wirkung ist dauerhaft.
Da es sich um eine endgültige Maßnahme handelt, sollte die Entscheidung gut überlegt und medizinisch begleitet sein. Die Methode bietet eine sehr hohe Zuverlässigkeit, birgt aber – wie jeder operative Eingriff – auch gewisse Risiken. Wir beraten Sie hierzu gerne ausführlich.
Das Diaphragma wird vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingesetzt und bedeckt den Muttermund, sodass Spermien nicht in die Gebärmutter gelangen können. Das Diaphragma muss individuell angepasst werden und bietet zuverlässigen Schutz bei korrekter Anwendung.
Natürliche Verhütungsmittel
Anhand von Körperzeichen wie leichtem Ziehen im Unterbauch oder verändertem Zervixschleim lässt sich der Zeitpunkt erkennen. Durch die Vermeidung von Geschlechtsverkehr an diesen Tagen kann eine Schwangerschaft auf natürliche Weise verhindert werden. Ihre Zuverlässigkeit hängt jedoch stark von der konsequenten Beobachtung ab – diese Verhütungssicherheit ist bei geübter Anwendung durchaus hoch.
Die Zervixschleim-Methode ist eine natürliche Form der Verhütung, bei der der Schleim am Muttermund täglich beobachtet und ausgewertet wird. Rund um den Eisprung wird der Schleim klar, spinnbar und gleitfähig – ein Zeichen für hohe Fruchtbarkeit. An unfruchtbaren Tagen ist er eher zäh oder kaum vorhanden.
Die Basaltemperatur-Methode ist eine natürliche Verhütungsmethode, bei der täglich direkt nach dem Aufwachen die Körpertemperatur gemessen wird. Nach der Ovulation steigt die Temperatur leicht um 0,2 – 0,4 C° an und bleibt bis zur nächsten Regel erhöht. Durch das konsequente Führen eines Temperaturverlaufs über mehrere Zyklen
lassen sich fruchtbare und unfruchtbare Tage bestimmen. Diese Methode ist jedoch ziemlich störanfällig und somit nur gewissenhaften Paaren zu empfehlen.
Voraussetzung hierfür ist zudem auch ein sehr regelmäßiger Zyklus von 28 Tagen.
Haben Sie Fragen? Suchen Sie Orientierung? In unserer Praxis in München bieten wir Ihnen:
- Umfassende Untersuchung
- Individuelle Beratung und Behandlungsplanung
- Moderne Diagnostik zur Ursachenklärung
- Einfühlsame Begleitung auf Ihrem Weg
Vereinbaren Sie bitte einen telefonischen Termin für die Einlage
Tel: 089 – 18 21 88 – eine Buchung über Doctolib ist nicht möglich.
Mechanische Verhütungsmittel
Kondome, sei es für Männer oder Frauen, sind mechanische Verhütungsmittel.
Kondome für Männer
Kondome sind nicht nur ein leicht zugängliches und einfach anzuwendendes Verhütungsmittel, sondern auch das Einzige, das gleichzeitig vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt. Sie gehören zu den mechanischen Verhütungsmitteln.
Das Kondom wird vor dem Geschlechtsverkehr über den Penis gezogen und verhindert so das Eindringen von Spermien in die Scheide. Kondome sind einfach in der Anwendung und rezeptfrei erhältlich.
Kondome für Frauen
Das Kondom für Frauen, auch Femidom genannt, wird vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt und bildet eine schützende Hülle, die verhindert, dass Spermien in die Gebärmutter gelangen. Im Gegensatz zu vielen chemischen Verhütungsmitteln wirkt es rein mechanisch – ganz ohne Eingriffe in den Hormonhaushalt.
Ein großer Vorteil des Femidoms ist der Doppelschutz: Es schützt nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft, sondern auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Es ist gut verträglich, zeigt keine systemischen Nebenwirkungen und bietet Frauen eine zusätzliche Möglichkeit, Verhütung selbstbestimmt in die Hand zu nehmen.
Chemische Verhütungsmittel
Wegen Unzuverlässigkeit nicht zu empfehlen!
Verhütungsgel
Verhütungsgel wird vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt und verteilt sich dort gleichmäßig. Es enthält spermizide Wirkstoffe, die die Beweglichkeit der Spermien hemmen oder sie abtöten, wodurch eine Empfängnis verhindert werden kann.
Verhütungscreme
Verhütungscreme funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie das Gel, ist aber in der Konsistenz meist etwas fester. Sie wird ebenfalls vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingebracht und bildet dort einen chemischen Schutzfilm, der Spermien in ihrer Beweglichkeit einschränkt.
Verhütungszäpfchen
Verhütungszäpfchen werden einige Minuten vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt, wo sie sich auflösen und spermizide Substanzen freisetzen. Diese blockieren die Beweglichkeit der Spermien und verhindern so eine mögliche Empfängnis.
Die Wirkung hält nur für eine begrenzte Zeit an – in der Regel etwa eine Stunde. Bei erneutem Geschlechtsverkehr muss ein weiteres Zäpfchen eingeführt werden.
Verhütungsberatung – Individuelle Voraussetzungen für verschiedene Verhütungsmethoden
Da jede Frau individuelle gesundheitliche Voraussetzungen mitbringt, sollte die Wahl des Verhütungsmittels stets gut überlegt sein. Verhütungsmittel, mit oder ohne Hormone, jede Methode bringt Vor- und auch Nachteile. Wir beraten Sie vollumfänglich.
Haben Sie Fragen zu den genannten Verhütungsmethoden oder wünschen Sie eine persönliche Beratung?
Wenn Sie völlig verloren bei dem Thema sind, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf – bei unserer Frauenärztin sind Sie bestens aufgehoben – wir unterstützen Sie vertrauensvoll und individuell bei der Wahl der passenden Methode.

Häufige Fragen zur Verhütung
Die Wahl des richtigen Verhütungsmittels hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Gesundheitliche Voraussetzungen: Vertragen Sie Hormone?
- Lebensstil: Tägliche Einnahme oder langfristige Lösung?
- Familienplanung in der Zukunft
- Methoden?
- Schutz vor Krankheiten: Ist ein Kondom sinnvoll?
Wir bieten Ihnen eine umfassende und individuelle Beratung zu allen
Verhütungsoptionen.
Wenn Sie merken, dass Sie eine Verhütungsmethode nicht vertragen oder unter Nebenwirkungen leiden, ist es wichtig, zeitnah einen Termin bei uns zu vereinbaren. In einem persönlichen Beratungsgespräch prüfen wir gemeinsam mögliche Alternativen – individuell abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse und Ihre Gesundheit.
Ziel ist es, eine Methode zu finden, die für Sie gut verträglich ist und gleichzeitig eine hohe Verhütungssicherheit sowie Zuverlässigkeit bietet.
Wenn ein Kinderwunsch absehbar ist, eignen sich alle Methoden, die den natürlichen Zyklus schnell wiederherstellen – z. B. Barrieremethoden, natürliche Methoden oder hormonfreie Alternativen wie die Kupferspirale. Wir beraten Sie gerne individuell dazu.
Ja, ein Wechsel der Verhütungsmethode ist grundsätzlich möglich. Je nach bisheriger Methode und gewünschtem Zeitpunkt kann ein Wechsel sinnvoll oder sogar notwendig sein – zum Beispiel bei veränderten Bedürfnissen, einer geplanten Familienplanung oder bei unerwünschten Nebenwirkungen.
Eine ärztliche Beratung ist in jedem Fall empfehlenswert, um die Verhütungssicherheit beim Übergang zu gewährleisten und alle Risiken zu vermeiden. Die neue Methode sollte zu Ihrer persönlichen Lebenssituation, Ihrem Bedarf und Ihrer bevorzugten Art der Einnahme passen. Gemeinsam mit der Frauenärztin finden Sie die passende Wahl.
Vereinbaren Sie bitte einen telefonischen Termin für die Einlage Tel: 089 – 18 21 88 – eine Buchung über Doctolib ist nicht möglich.

